Der Arbeitsbereich Sportpsychologie erforscht die psychologischen Faktoren, die menschliches Erleben, Verhalten und Leistung in sportlichen und bewegungsbezogenen Kontexten beeinflussen. Dabei betrachten wir sowohl individuelle als auch soziale Aspekte, die innerhalb und außerhalb des Leistungssports von Bedeutung sind.
Ein zentrales Interesse gilt der Rolle selbstregulatorischer Prozesse, der mentalen Ermüdung (Mental Fatigue), emotionalen Prozessen und deren Zusammenhang mit Motivation, Persistenz und sportlicher Leistungsfähigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenhang zwischen psychologischen Prozessen und Gesundheit, insbesondere in Bezug auf die Intentions-Verhaltenslücke und der Dynamik innerhalb von "Coach-Athlete-Relationships". Ein Überblick über abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte findet sich oben.
Unsere empirische Forschung verfolgt einen transdisziplinären Ansatz und basiert vorwiegend auf quantitativen Methoden. Mit unseren Befunden wollen wir einen Beitrag zur Theoriebildung, Diagnostik sowie auch zur Ableitung von sportpraktischen Handlungsempfehlungen leisten. Um diese Ziele zu erreichen, kooperieren wir mit Sportvereinen, Sportverbänden, Unternehmen und (inter-)nationalen Universitäten. Zur Gewährleistung fundierter und nachvollziehbarer Ergebnisse legen wir großen Wert auf eine transparente Forschungspraxis und fühlen uns den Open-Science-Grundsätzen verpflichtet. Unsere Ergebnisse präsentieren wir auf (inter-)nationalen Tagungen und veröffentlichen sie in wissenschaftlichen Journals, um sie der Fach- und Sportwelt zugänglich zu machen.