Der Arbeitsbereich Präventiv- und Ernährungsmedizin im Sport erforscht den Einfluss der Lebensstilfaktoren Ernährung und körperliche Aktivität auf die Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit. Die Abteilung hat hierbei einen Schwerpunkt auf der Interaktion zwischen Ernährung, körperlicher Aktivität im Alltag und gezieltem Training. Wir führen randomisierte kontrollierte Interventionsstudien, Querschnitterhebungen sowie systematische Übersichtarbeiten und Metaanalysen durch. Zur Beantwortung von Forschungsfragen stehen dem Arbeitsbereich invasive und nicht-invasive Erfassungsmethoden zur Verfügung. Die erfassbaren Parameter umspannen unter anderem 1) den Stoffwechsel, aus Blut-, anderen Proben und weiterführender Diagnostik, 2) die kardiorespiratorische Funktion und den Energieumsatz, mittels Bestimmung der Atem- und Blutgase sowie der Gewebe-Oxygenierung, 3) den Ernährungsstatus und die Ernährungsgewohnheiten, mittels Anthropometrie und Fragebogen-Tools, sowie 4) das Bewegungsverhalten, mittels Akzelerometrie und Fragebogen. Zusätzlich kommen Verfahren zur Erfassung der kognitiven Leistung, des Wohlbefindens und des affektiven Status zum Einsatz. Ziel der Abteilung ist es den Einfluss gesundheits- und leistungsförderlicher Maßnahmen und Verhaltensweisen zu erforschen sowie Setting-spezifische Umsetzungsstrategien zu implementieren und evaluieren.