Prävention von Muskelkrämpfen 

Hintergrund

Muskelkrämpfe sind unwillkürliche, plötzlich eintretende und schmerzhafte Kontraktionen der Muskulatur. Am häufigsten betroffen sind die Wadenmuskeln. Während fast jeder Mensch in seinem Leben einmal einen Muskelkrampf erleidet, sind manche Menschen so stark von Muskelkrämpfen geplagt, dass ihre Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist. Insbesondere nächtliche Muskelkrämpfe werden von Betroffenen als sehr belastend empfunden. Auch im Sport lassen sich Muskelkrämpfe häufig beobachten. Nicht selten zwingen die schmerzhaften Kontraktionen die Athletinnen und Athleten dazu ihr Training oder Wettkampf zu beenden. Die Ursache für Muskelkrämpfe sind jedoch nach wie vor nicht genau geklärt. Aktuelle Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass das Rückenmark bei der Entstehung von Muskelkrämpfen involviert ist. 

​Aktuelle Studie

Für unsere aktuelle Studie suchen wir noch Proband/innen im Alter von 18-69 Jahren, die regelmäßig unter Muskelkrämpfen leiden.

Ziel der Studie ist es, die Effektivität einer Magnesiumsupplementierung im Vergleich zu einem neuromuskulären Elektrostimulationsprotokoll hinsichtlich der Prophylaxe von Muskelkrämpfen zu untersuchen.

Die Studie ist so konzipiert, dass sie sich gut in den Alltag integrieren lässt:

Die Teilnahme erfordert lediglich vier Laborbesuche innerhalb von 16 Wochen. Alle übrigen Maßnahmen – einschließlich des NMES-Trainings oder der Supplementierung sowie der Dokumentation – finden im häuslichen Umfeld statt.

Nähere Informationen:
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Bei Interesse schreiben Sie einfach eine E-Mail an: skutschik@sport.uni-frankfurt.de, wir senden Ihnen dann weitere Informationen zu.